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Altbatterien

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Altbatterien

Behandlung von Gerätebatterienbatterien

Rund 80 % der gesammelten Gerätebatterien sind Primärbatterien (nicht wiederaufladbar), und zwar vor allem Zink-Kohle bzw. Alkali-Manganbatterien. Diese Batterien wurden früher in Österreich in einer Recyclinganlage der Fernwärme Wien verwertet und werden nun wie alle anderen Batterietypen fast zur Gänze zu einem Batterieverwertungsunternehmen in Deutschland exportiert, da es für diese Typen keine Verwertungsmöglichkeit in Österreich gibt. Darüber hinaus gibt es rund 20 % Sekundärbatterien oder Akkumulatoren (wiederaufladbar, stark im Steigen begriffen), und zwar vor allem Nickel-Metallhybrid- und Li-Ionen Akkus. Die Sekundärbatterien und Lithium-Batterien auch diese werden an Verwertungsanlagen in Europa (Deutschland, Niederlande, Frankreich) weitergegeben.

Im Zuge des Recyclingprozesses muss die Entweichung von Schwermetallen und anderen giftigen Stoffen in die Umwelt unbedingt verhindert werden. Die Zink-Kohle bzw. Alkali-Manganbatterien werden in einem Drehrohrofen bei über 700°C vorbehandelt. Im Zuge dieses Prozesses werden die Batterien in ihre Bestandteile zerlegt. Die wertvollen Recyclingfraktionen (Zink, Mangan, Eisen) können zurückgewonnen werden, die gefährlichen Schwermetalle werden über die umfangreiche Filtertechnik abgetrennt. Die Metallfraktionen (Zink, Mangan, Eisen) können als wichtige Rohstoffe wieder verwendet werden. Dies ist energetisch weitaus günstiger als die Neugewinnung der Rohstoffe und stellt daher einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz dar.

Behandlung von Fahrzeugbatterien

Der überwiegende Teil der in Österreich anfallenden Fahrzeugbatterien wird auch im Inland verwertet. Die Fahrzeugbatterien enthalten Blei, das nach entsprechendem Recycling wieder in neue Fahrzeugbatterien eingesetzt werden kann. Die angelieferten Fahrzeugbatterien werden in einem Bunker übernommen und gelagert. Die abgetrennte Schwefelsäure wird in einem dichten Zwischenbunker gesammelt, über eine Filterpresse gereinigt und danach zu Natriumsulfat verarbeitet, welches bei der Produktion von Waschmittel und Glas verwendet wird. In der Raffinerie wird das in den Fahrzeugbatterien enthaltene Rohblei wiederum geschmolzen. Die fertig legierte Bleischmelze wird über die Gießmaschine in Chargen zu 80 - 90 t barrenförmig (40-44 kg) ausgegossen und zu Bündel gebunden. Die Fraktion Blei-Paste besteht zu 70 % aus Blei, bei der Fraktion Blei-Gitter handelt es sich um annähernd reines Blei. Die Bleifraktion kann als wichtiger Rohstoff wieder verwendet werden. Dies ist energetisch weitaus günstiger als die Neugewinnung der Rohstoffe und stellt daher einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz dar.

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