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Verpackungsmetalle

Verpackungsmetalle

Verpackungsmetalle

Verpackungsmetalle - welcher Art auch immer - werden durch die Benützung des Sammel- und Verwertungssystems zu einem wichtigen Sekundärrohstoff für die Herstellung neuer und marktgerechter Produkte. Stahlblech, in der Regel mit Zinn zu Weißblech veredelt, und Aluminium bilden das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Dosen, Kanistern, Verschlüssen u.a. Sie finden hauptsächlich Einsatz in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie und im chemisch-technischen Füllgüterbereich.

Weißblech

ist in der Regel mit Zinn veredeltes Stahlblech und bildet das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Dosen, Kanistern, Verschlüssen und anderen Packmitteln. Hochwertige Produkte, die weltweit zum Einsatz kommen, wie Automobil- und Zugkomponenten, Hochgeschwindigkeitsschienen u.v.m. sind das Ergebnis dieses sinnvollen Recyclingprozesses. Mehr als 54.000t an verwertungsgerecht konditionierten Weißblech- und Stahlverpackungen können jährlich der Stahlindustrie zugeführt und zu 100% stofflich verwertet werden.

Das gesammelte Material wird durch einfache Magnetabscheidung in Sortieranlagen maschinell sortiert und von den anderen Metallen sowie Fremd- und Störstoffen abgetrennt, konditioniert und so für den Einsatz im Stahlwerk aufbereitet. Zu Paketen verpresst oder als Shredder-Schrott gelangt das Altmetall großteils per Bahn zu einem der österreichischen Stahlwerke, wo der Einsatz von Verpackungsschrott die Ressourcen an Rohstoff und Energie schont sowie die Belastung von Luft und Wasser verringert.

Aluminium

Aluminiumverpackungen werden aus der Metallsammelware entweder durch händische Positivsortierung gewonnen oder mit Hilfe von Wirbelstromabscheidung durch Separierung der elektrisch leitfähigen Materialien von den nichtleitfähigen abgetrennt.

Reines Aluminium kann problemlos recycliert werden. Besteht eine Verpackung aber zu mehr als 50% aus Aluminium, so kann sie einem Umschmelzvorgang unterworfen werden.  Herkömmlicherweise werden gebrauchte Aluminiumverpackungen Großteils mit anderen Schrotten gemeinsam eingesetzt. Es werden vor allem hochwertige Gussteile produziert.

Aluminium wird in der Verpackungstechnik als Folie, Getränkedose oder Becherdeckel eingesetzt.
Als Primärrohstoff wird es als ökologisch und ökonomisch bedenklich angesehen, da für die Herstellung enorme Energiemengen benötigt werden. Für das Wiederaufschmelzen von Aluminium benötigt man nur 5% der Energie, die zur Herstellung der gleichen Menge an Primärmaterial erforderlich wäre. Aluminium hat den Vorteil der unbegrenzten Wiedereinsetzbarkeit und Verwertbarkeit, ohne dass spezifische Eigenschaften wie Festigkeit, Verformbarkeit und Leitfähigkeit verloren gehen.

Die Verwertung der rund 3.900t gesammelten Aluminiumverpackungen erfolgt ausschließlich in österreichischen Betrieben.

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